Spezialisiert · HEALITE II am Fuss

Fussschmerzen, Schwellung, Nachsorge: Licht, das den Fuss zur Ruhe bringt.

Ein Fuss, der morgens steif ist, ein Sprunggelenk, das nach dem Umknicken dick bleibt, schwere Beine am Abend, eine Zehe, die nach der Operation nicht zur Ruhe kommt: HEALITE II arbeitet mit LED-Licht in zwei Wellenlängen, 830 nm für Gewebe in der Tiefe und 633 nm für die Haut, ohne Wärme, ohne Nadeln, ohne Medikamente. Der Hersteller nennt als Anwendungen die vorübergehende Linderung von Muskel- und Gelenkschmerzen, Arthritis-Beschwerden und Steifigkeit, die Unterstützung der Wundheilung und weniger Schwellung, Bluterguss und Schmerz nach Eingriffen. Genau dort setzen wir es am Fuss ein.

Die kurze Antwort: HEALITE II ist eine LED-Lichttherapie (Photobiomodulation) mit 1800 Dioden und zwei Wellenlängen, 830 nm für Gewebe in der Tiefe und 633 nm für die Haut. Am Fuss setzen wir sie bei Schmerzen des Bewegungsapparats, bei Arthrose der Zehen- und Fussgelenke, bei Schwellung und schweren Beinen sowie in der Nachsorge nach Operationen und Eingriffen ein: zehn bis zwanzig Minuten pro Sitzung, meist zwei- bis dreimal pro Woche über zwei bis vier Wochen, ohne Wärme, ohne Nadeln, ohne Ausfallzeit, ab CHF 90 pro Sitzung. Das Licht ergänzt Podologie, Physiotherapie und ärztliche Behandlung, es ersetzt sie nicht; ein bestimmter Erfolg lässt sich nicht garantieren. Termine unter 043 535 44 47.

Zwei Wellenlängen830 nm erreicht Gelenke, Sehnen und tiefes Gewebe, 633 nm die Haut. Nicht-thermisch: Sie spüren höchstens eine leichte Wärme.
Klinik-KlasseLutronic HEALITE II, FDA 510(k)-Freigabe 2012 und CE-zertifiziert, regelmässig nach Herstellervorgaben gewartet.
Erst der BefundRote Flaggen wie einseitige heisse Schwellung, Fieber oder Verdacht auf Bruch gehören zuerst zum Arzt, nicht unter das Licht.
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Wobei HEALITE II am Fuss hilft.

Der Hersteller nennt für das System die vorübergehende Linderung leichter Muskel- und Gelenkschmerzen, Arthritis-Beschwerden, Muskelkrämpfen und Steifigkeit, die vorübergehende Steigerung der lokalen Durchblutung und die Unterstützung der Wundheilung mit weniger Schmerz, Bluterguss und Schwellung nach Eingriffen. Die Tabelle zeigt, was das am Fuss konkret heisst.

AnliegenWas dahinterstecktWie wir das Licht einsetzen
Arthrose der Zehen- und FussgelenkeAbnützung des Knorpels, morgendliche Steifigkeit, Anlaufschmerz: Hallux rigidus, Sprunggelenk, Mittelfuss, Zehengrundgelenke830 nm über dem Gelenk, Serie von sechs bis zehn Sitzungen; dazu Druckentlastung, Schuhberatung, Bewegung
Fersenschmerz und PlantarfaszieFersensporn, Plantarfasziitis, Fersenpolster: stechend beim Aufstehen, besser nach dem Einlaufen830 nm an Ferse und Fusssohle, kombiniert mit Dehnung und Entlastung
Sehnen und ÜberlastungAchillessehne, Strecksehnen am Spann, Metatarsalgie nach langen Märschen oder neuen Schuhen830 nm entlang der Sehne, Belastung anpassen, Schuh prüfen
Geschwollene, schwere, müde FüsseNach langem Stehen, Hitze, Reisen, nach Umknicken oder Prellung mit Bluterguss830 nm zur Unterstützung der lokalen Durchblutung, dazu Hochlagern, Bewegung, Kompression; einseitige heisse Schwellung zuerst ärztlich
Nachsorge nach OperationenHallux-OP, Hammerzehen-OP, Nagel-OP (Emmert-Plastik), Bandnaht: Schwellung, Bluterguss, Schmerz, empfindliche NarbeAb geschlossener Wunde in Absprache mit der Operateurin oder dem Operateur: 830 und 633 nm für Heilung, Schwellung und Narbe
Nachsorge nach podologischen EingriffenNach Warzentherapie, Nagelspange, Tamponade, Nagelkorrektur, Hühneraugen- und HornhautbehandlungDirekt im Anschluss an die Behandlung, meist zehn Minuten, zur Beruhigung und schnelleren Abheilung
Krämpfe und SteifigkeitZehen- und Wadenkrämpfe, verspannte Fussmuskulatur, Steifigkeit am Morgen830 nm über der Muskulatur, dazu Fussgymnastik und Dehnung

Indikationsrahmen gemäss Herstellerunterlagen (Lutronic HEALITE II, FDA 510(k) 2012). Die Lichttherapie ergänzt die podologische und ärztliche Behandlung, sie ersetzt keine notwendige medizinische Versorgung.

II

Warum Licht wirkt.

Photobiomodulation heisst: Licht bestimmter Wellenlängen wird von Zellbestandteilen aufgenommen, vor allem von der Cytochrom-c-Oxidase in den Mitochondrien. Die Zellen bilden daraufhin mehr Energie (ATP), setzen Stickstoffmonoxid frei, das kleine Gefässe weitet, und regulieren Entzündungsbotenstoffe. 830 nm dringt mehrere Zentimeter ins Gewebe, 633 nm wirkt in Haut und Unterhaut. Das ist keine Wärmebehandlung und kein Laser, der Gewebe abträgt, sondern ein Reiz, auf den das Gewebe mit Reparatur antwortet.

FDA 510(k), CEFreigegeben zur vorübergehenden Linderung von Muskel- und Gelenkschmerzen, Arthritis-Beschwerden, Krämpfen und Steifigkeit, zur Muskelentspannung und zur Steigerung der lokalen Durchblutung.
Studien zu 830 nmKlinische Arbeiten zeigen nach Eingriffen eine schnellere Rückbildung von Rötung, Schwellung und Bluterguss (Calderhead et al., Laser Therapy 2015). Die Studienlage ist je nach Indikation unterschiedlich stark; genau so sagen wir es.
Keine AusfallzeitKein Wärmeschaden, keine Betäubung, kein Verband. Sie gehen nach der Sitzung normal weiter, mit Schutzbrille während der Anwendung.

Quellen: Lutronic, Herstellerunterlagen HEALITE II; Calderhead RG et al., Adjunctive 830 nm light-emitting diode therapy can improve the results following aesthetic procedures, Laser Therapy 2015; Kim WS, Calderhead RG, Is light-emitting diode phototherapy (LED-LLLT) really effective?, Laser Therapy 2011. Übersicht in unserer Quellensammlung.

III

Die Wege im Vergleich.

WegWie es wirktAufwandEinordnung
Schonen, Kühlen, HochlagernNimmt Reiz und SchwellungTäglich, kostenlosDie Basis nach Umknicken und Prellung
Dehnung, Fussgymnastik, SchuhwechselEntlastet Sehnen und Faszie, kräftigt die MuskulaturWochen, täglichBei Fersenschmerz und Sehnen der wichtigste Weg
Einlagen und DruckentlastungVerteilt Last, nimmt Druck von Gelenk und VorfussAnpassung, dann AlltagBei Arthrose, Metatarsalgie, Hallux
HEALITE IIPhotobiomodulation: Energie, Durchblutung, weniger Entzündungsreiz6 bis 10 Sitzungen à 10 bis 20 MinutenErgänzt alle anderen Wege, ohne Nebenwirkungen im Alltag
PhysiotherapieManuelle Therapie, Training, GangschulungVerordnet, mehrere WochenBei Überlastung, nach Operationen, bei Gelenkproblemen
Schmerzmittel, Infiltration, OperationMedikamentös, Kortison, operative KorrekturÄrztlichWenn die konservativen Wege nicht reichen; ärztliche Entscheidung

Keine dieser Zeilen ist eine Diagnose. Welcher Weg passt, entscheidet der Befund, und oft ist es die Kombination.

IV

So läuft die Behandlung ab.

1 · BefundWo tut es weh, seit wann, was löst es aus? Wir prüfen Haut, Nägel, Gelenke und Schuhe und klären rote Flaggen: einseitige heisse Schwellung, Fieber, Verdacht auf Bruch oder Infektion gehören zuerst zum Arzt.
2 · SitzungZehn bis zwanzig Minuten unter dem LED-Feld, im Liegen oder Sitzen, mit Schutzbrille. Kein Wärmegefühl, keine Betäubung, keine Ausfallzeit; oft direkt im Anschluss an die podologische Behandlung.
3 · Serie und KontrolleMeist sechs bis zehn Sitzungen, zwei- bis dreimal pro Woche. Wir notieren Schmerz und Beweglichkeit vor und nach der Serie und sagen ehrlich, ob es sich lohnt, weiterzumachen.

Wann wir nicht mit Licht behandeln

Nicht oder nur nach besonderer Beurteilung:

  • einseitige, plötzliche, warme oder gerötete Schwellung eines Beins: zuerst ärztlich, um eine Thrombose auszuschliessen
  • Verdacht auf Bruch, offene Wunde mit Infektionszeichen, akute Infektion mit Fieber
  • Einnahme lichtsensibilisierender Medikamente, etwa bestimmte Antibiotika, Johanniskraut oder Isotretinoin
  • bekannte Lichtempfindlichkeit, Porphyrie oder Epilepsie (vorsorglich)
  • Schwangerschaft (vorsorglich)
  • Tumorerkrankung oder unklare Hautveränderungen im Behandlungsareal

Aufklärung und Ihr Einverständnis gehen jeder Anwendung voraus. Ergebnisse sind individuell; ein bestimmter Erfolg lässt sich nicht garantieren.

V

Häufige Fragen zu Fussschmerzen und Lichttherapie.

Hilft Lichttherapie bei Arthrose im Fuss?

Arthrose lässt sich nicht rückgängig machen. Der Hersteller nennt für HEALITE II die vorübergehende Linderung von Gelenkschmerzen, Arthritis-Beschwerden und Steifigkeit; viele Betroffene beschreiben nach einer Serie weniger Anlaufschmerz und mehr Beweglichkeit. Wir kombinieren das Licht mit Druckentlastung, Schuhberatung und, wo sinnvoll, Einlagen. Ein bestimmter Erfolg lässt sich nicht garantieren, und eine ärztliche Abklärung der Arthrose ersetzt das Licht nicht.

Wie schnell spürt man etwas?

Manche spüren schon nach zwei bis drei Sitzungen weniger Schmerz und Schwellung, bei anderen braucht es die ganze Serie von sechs bis zehn Sitzungen. Das Licht wirkt nicht wie eine Tablette, sondern über die Zellen, und die brauchen Zeit. Nach der Serie sagen wir ehrlich, ob es sich lohnt, weiterzumachen.

Ab wann nach einer Operation kann ich kommen?

Sobald die Wunde geschlossen ist und die Operateurin oder der Operateur nichts dagegen hat, meist ab dem Fadenzug. Bis dahin beleuchten wir das Gewebe rund um den Verband, um Schwellung und Bluterguss anzugehen. Wir sprechen den Ablauf gern direkt mit Ihrer Chirurgin oder Ihrem Chirurgen ab.

Meine Füsse sind abends geschwollen und schwer. Ist das etwas für die Lichttherapie?

Oft ja, wenn langes Stehen, Hitze, Reisen oder eine Prellung dahinterstecken: HEALITE II unterstützt die lokale Durchblutung, dazu kommen Beinhochlagerung, Bewegung und Kompression. Vorsicht ist geboten, wenn nur ein Bein plötzlich anschwillt, schmerzt, warm oder rot ist: Das gehört sofort ärztlich abgeklärt, um eine Thrombose auszuschliessen, und wird nicht mit Licht behandelt.

Was kostet die Behandlung, und zahlt die Kasse?

Ab CHF 90 pro Sitzung, meist zehn bis zwanzig Minuten, oft direkt in der podologischen Behandlung. Die Lichttherapie ist eine Selbstzahlerleistung; die Grundversicherung übernimmt sie nicht. Alle Ansätze stehen in der Preisliste.

Kann ich Licht mit Physiotherapie oder Schmerzmitteln kombinieren?

Ja. HEALITE II ergänzt Physiotherapie, ärztliche Behandlung und Medikamente, es ersetzt sie nicht. Sagen Sie uns, was Sie einnehmen: Bei lichtsensibilisierenden Medikamenten wie bestimmten Antibiotika, Johanniskraut oder Isotretinoin behandeln wir nicht.

Ihr Weg

Erst der Befund, dann der Plan.

Der erste Schritt ist der podologische Befund: Bringen Sie den Fuss, der Sie beschäftigt, und Ihre Schuhe mit. Telefon 043 535 44 47. Nach Operationen sprechen wir den Ablauf gern mit Ihrer Chirurgin oder Ihrem Chirurgen ab.