Der Rundgang

Ein Haus, das man begehen kann

Dieses Haus hat Zimmer, und hier hängt sein Bauplan: jeder Ratgeber ein Raum, jede Wissensseite eine Tür, vom Foyer über die Bibliothek bis zum Observatorium im Türmchen. Fahren Sie über die Räume, suchen Sie nach Stichworten, und sehen Sie, wo Sie schon zu Gast waren: Ihre Spuren glimmen.

Der Plan merkt sich besuchte Zimmer nur auf Ihrem Gerät, nichts wird übertragen. Auf schmalen Bildschirmen zeigt er sich als geordnetes Verzeichnis.

Das Verzeichnis

Alle Zimmer des Hauses

Warum ein Haus einen Bauplan verdient

Menükarten listet man, Häuser begeht man. Dieses Haus ist über die Monate zu einem Anwesen mit über dreissig Räumen gewachsen, vom Notfallzimmer bis zum Observatorium im Türmchen, und ein Anwesen führt man nicht mit einer Liste, sondern mit einem Plan. Der Bauplan zeichnet sich bei jedem Öffnen neu, Strich für Strich wie von der Hand des Architekten, und wer einmal gesehen hat, dass die Bibliothek neben dem Konsilium liegt und der Zeichensaal im Flügel der Erlebnisse, der findet beim nächsten Besuch blind hin. Das ist die alte Kunst der Gedächtnispaläste, auf eine Website gebaut.

Und weil ein gutes Haus seine Gäste kennt, ohne indiskret zu sein, merkt sich der Plan Ihre Spuren nur auf Ihrem eigenen Gerät: Besuchte Zimmer glimmen warm, nichts wird übertragen. Suchen Sie oben nach einem Stichwort, «Warze», «Kinder», «Preise», und das Haus dunkelt ab, bis nur noch die richtigen Türen leuchten. Wer lieber fragt statt sucht, läutet die Glocke des Majordomus unten links.