Zimmer XXXII · Die Schwelle

Ihr erster Besuch

Der erste Termin in einer neuen Praxis ist ein kleiner Vertrauensvorschuss. Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen, öffnen wir die Tür hier schon einmal: der Weg, die ersten Minuten, der Ablauf, die Kosten. Kurz gesagt: keine Überraschungen, ausser den angenehmen.

Der Weg bis zur Tür

Sie finden uns am Zeltweg 74, auf halber Strecke zwischen Kreuzplatz und Kunsthaus. Die nächste Haltestelle ist Sprecherstrasse (Bus 31), gut hundert Meter vor der Tür. Der Eingang liegt an der rechten Seite des Hauses, vier Stufen führen hinauf, oben klingeln Sie links bei «Hottinger Podologie», und wir öffnen Ihnen. Wer den Weg lieber mit Karte und allen Verbindungen plant: der Anfahrtsweg ist ein eigenes Zimmer.

Die ersten Minuten

Fünf Minuten vor der Zeit genügen völlig. Es gibt keinen Schalter, an dem Sie sich anmelden müssen, keine Nummer, die Sie ziehen, kein Wartezimmer voller Blicke. Sie werden erwartet, und die Zeit, die für Sie reserviert ist, gehört Ihnen allein.

Der Ablauf in vier Kapiteln

I

Das Gespräch und der Befund

Zuerst hören wir zu: Was führt Sie her, seit wann, was wurde schon versucht? Dazu gehören die Fragen, die zur Fussgesundheit gehören, etwa nach Diabetes oder blutverdünnenden Medikamenten. Dann schauen wir beide Füsse in Ruhe an. Die Fotodokumentation ist bei uns Standard: Der Ausgangsbefund wird festgehalten, damit der Fortschritt später sichtbar ist und nicht nur behauptet.

Wie ein Verlauf sichtbar wird · Die Zeitlupe
II

Die Behandlung

Gearbeitet wird mit frisch aufbereiteten, dampfsterilisierten Instrumenten, die Siegelverpackung wird erst vor Ihren Augen geöffnet; Klingen sind Einwegartikel. Behandelt wird, was besprochen ist: erst verstehen, dann behandeln, schonend und gründlich. Sie dürfen jederzeit sagen, wenn etwas unangenehm ist.

Qualität & Hygiene · Das Weisse Zimmer Die Werkzeuge · Das Instrumentarium
III

Der ehrliche Rat

Zum Handwerk gehört das Wort: Was hat die Beschwerden verursacht, was können Sie selbst tun, welches Schuhwerk hilft, welches schadet? Wir sagen Ihnen offen, was sinnvoll ist, und ebenso offen, was nicht. Verkauft wird Ihnen dabei nichts.

Der Schuh-Berater Ihr Pflege-Ritual
IV

Der Abschied

Zum Schluss erhalten Sie eine ehrliche Empfehlung, in welchem Abstand eine Behandlung bei Ihnen sinnvoll ist, von «einmal im Quartal» bis «Sie brauchen uns vorerst nicht». Wenn Sie möchten, reservieren wir den nächsten Termin gleich, gerne auch am frühen Abend: Das Haus ist Montag bis Freitag bis 20 Uhr für Sie da.

Was Sie mitbringen

Eigentlich nur sich selbst. Hilfreich sind drei Dinge: die Liste Ihrer Medikamente, falls Sie Blutverdünner nehmen oder ein Diabetes bekannt ist; die ärztliche Verordnung, falls Sie eine haben; und die Schuhe, die Sie am häufigsten tragen, denn sie erzählen uns oft mehr als jede Beschreibung. Und falls Sie sich das fragen: Nein, Ihre Füsse müssen für uns nicht vorzeigbar sein. Deshalb kommen Sie ja.

Das Versprechen an der Schwelle

Es gibt keinen Fuss, der einer Podologin fremd wäre. Was auch immer Sie über diese Schwelle tragen: Hier wird es ohne Urteil angeschaut, und mit Sorgfalt behandelt.

Häufige erste Fragen

Was kostet der erste Termin?

Die podologische Komplettbehandlung beginnt bei CHF 130.–. Was bei Ihnen ansteht, besprechen wir vor der Behandlung, transparent und nach Preisliste. Es gibt keine Überraschungen auf der Rechnung.

Tut die Behandlung weh?

Podologie ist keine Mutprobe. Wir arbeiten schonend, vieles verschafft sogar sofortige Erleichterung, etwa die Entlastung eines eingewachsenen Nagels oder das Abtragen eines Hühnerauges. Und Sie dürfen jederzeit sagen, wenn etwas unangenehm ist, dann ändern wir die Gangart.

Ich habe eine ärztliche Verordnung, was gilt dann?

Bringen Sie sie einfach mit. Beim diabetischen Fusssyndrom übernimmt die Grundversicherung podologische Behandlungen mit ärztlicher Anordnung, in anderen Fällen beteiligen sich manche Zusatzversicherungen. Am besten fragen Sie kurz Ihre Kasse, und gerne auch uns.

Muss ich etwas vorbereiten?

Nichts zwingend, siehe oben: Medikamentenliste, allfällige Verordnung, Ihre häufigsten Schuhe. Bitte nicht vorher selbst schneiden oder hobeln, auch nicht «damit es ordentlich aussieht». Kommen Sie einfach, wie Sie sind.