Beim Spreizfuss sinkt das vordere Quergewölbe ab, der Vorfuss verbreitert sich und die mittleren Mittelfussköpfchen tragen mehr Last als vorgesehen. Er ist die häufigste Fussfehlstellung im Erwachsenenalter und die stille Ursache vieler anderer Beschwerden, vom Ballenschmerz bis zum Hallux valgus.
Schuhe werden vorne zu eng, obwohl die Länge stimmt. Unter dem Ballen bildet sich Hornhaut, oft als Schwiele quer über die mittleren Köpfchen. Der Abstand zwischen den Zehen nimmt zu, manchmal beginnt die Grosszehe abzuweichen.
Der abgesunkene Vorfuss verschiebt die Lastverteilung. Das begünstigt Metatarsalgie, Hühneraugen zwischen und unter den Zehen, das Morton-Neurom und die Entstehung von Hallux valgus und Hammerzehen. Wer den Spreizfuss früh entlastet, beugt der ganzen Kette vor.
Im Zentrum steht die Spreizfusspelotte, eine kleine Stütze in der Einlage oder als Polster, die das Quergewölbe hinter den Köpfchen anhebt. Dazu kräftigende Fussgymnastik, breitere Schuhe mit genug Platz für die Zehen und das regelmässige Abtragen der Hornhaut. Wir passen die Entlastung genau auf Ihre Druckpunkte an.
Der Spreizfuss gilt als häufigste Fussfehlstellung überhaupt, und doch bleibt er oft lange unbemerkt, weil er selten wehtut, bevor er Folgen hat.
Ist der Spreizfuss die Vorstufe zum Hallux valgus?
Verschwindet ein Spreizfuss wieder?
Beschwerden an Fuss, Haut oder Nagel?
Wir schauen präzise hin: diskret, auf Termin, zwischen Kreuzplatz und Kunsthaus. Anfragen beantworten wir in der Regel innerhalb eines Arbeitstages.