Beim Platt- oder Senkfuss ist das innere Längsgewölbe abgeflacht, oft kippt zugleich die Ferse nach innen, das nennt man Knickfuss. Ein weicher, beweglicher Senkfuss ist bei Kindern normal und bei vielen Erwachsenen beschwerdefrei. Probleme entstehen erst, wenn das Gewölbe zunehmend nachgibt, der Fuss ermüdet oder schmerzt, oder wenn im Erwachsenenalter eine Sehne nachlässt.
Von hinten betrachtet weicht die Ferse nach aussen, der Innenknöchel tritt hervor, und der Fussinnenrand berührt fast den Boden. Schuhe treten sich an der Innenseite ab. Manche spüren nichts, andere klagen über müde, schmerzende Füsse nach langem Stehen, über Schmerzen am Innenknöchel oder über eine sinkende Gehstrecke.
Beim Kind ist der flexible Plattfuss meist eine Reifungsfrage und braucht selten mehr als Beobachtung und Barfusslaufen. Beim Erwachsenen dagegen kann ein neu entstehender Plattfuss auf eine Schwäche der hinteren Schienbeinsehne hinweisen, des wichtigsten aktiven Halters des Gewölbes. Das gehört fachlich beurteilt.
Ein beschwerdefreier Senkfuss braucht keine Therapie. Bei Beschwerden helfen kräftigende Fussübungen, gutes Schuhwerk und, wo nötig, stützende Einlagen, die das Gewölbe entlasten statt es nur passiv zu füllen. Wir schauen auf das Gangbild und die Hornhautverteilung und arbeiten bei Bedarf mit Ihrer Ärztin zusammen.
Fast alle Kleinkinder haben Plattfüsse, das Längsgewölbe formt sich erst im Lauf der ersten Lebensjahre aus. Ein flacher Kinderfuss ist deshalb selten ein Grund zur Sorge.
Sind Einlagen beim Plattfuss immer nötig?
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Wir schauen präzise hin: diskret, auf Termin, zwischen Kreuzplatz und Kunsthaus. Anfragen beantworten wir in der Regel innerhalb eines Arbeitstages.