Ein Spinnennävus ist ein kleines, zentrales rotes Gefäss, von dem feine Äderchen wie Spinnenbeine ausstrahlen, meist im Gesicht, am Hals, am Dekolleté oder an den Händen. Drückt man auf den Mittelpunkt, verblasst das ganze Gebilde und füllt sich vom Zentrum her wieder. Einzelne Spinnennävi sind häufig und harmlos; in der Villa Zeltweg werden kleine Spinnennävi bis 3 mm mit IPL behandelt, nicht in Augennähe. Treten viele neu auf, gehört das zuerst ärztlich abgeklärt.
Das zentrale Gefäss ist eine erweiterte kleine Arterie, die Strahlen sind ihre Ausläufer. Östrogen fördert die Bildung, deshalb sind Spinnennävi in der Schwangerschaft, unter hormoneller Verhütung und bei Kindern häufig und bilden sich oft von selbst zurück. Sonne und Veranlagung spielen mit. Bei Erwachsenen können mehrere neue Spinnennävi auch ein Zeichen einer eingeschränkten Leberfunktion sein.
IPL verödet das zentrale Gefäss; die ausstrahlenden Äderchen bilden sich danach meist zurück. In der Regel genügen ein bis zwei Sitzungen an ungebräunter Haut, die Stelle dunkelt einige Tage nach. Behandelt werden Spinnennävi bis 3 mm ausserhalb der Augenregion; ein Rückfall ist möglich, weil die Veranlagung bleibt.
Wenn mehrere Spinnennävi neu auftreten, vor allem bei Erwachsenen ohne Schwangerschaft oder Hormontherapie, oder wenn Zeichen wie gerötete Handflächen, Gelbfärbung der Haut oder ungewohnte Müdigkeit dazukommen: Dann wird zuerst die Leber ärztlich abgeklärt, bevor kosmetisch behandelt wird.
In der Schwangerschaft entwickelt ein grosser Teil der Frauen Spinnennävi, weil Östrogen die Gefässe weitet; nach der Geburt verschwinden die meisten wieder von selbst, ohne jede Behandlung.
Sind Spinnennävi gefährlich?
Kann ich das zentrale Gefäss selbst ausdrücken?
Fragen zu Haut und Pigmentierung?
Erst die Hautanalyse, dann der Plan: in der Villa Zeltweg im selben Haus am Zeltweg 74, geführt von Nicola M. Mössner. Fuss und Haut gern am selben Tag.