Blutschwämmchen sind kleine, kirschrote, leicht erhabene Gefässknötchen, die mit den Jahren am Rumpf, an den Armen und im Gesicht auftreten. Es sind gutartige Wucherungen kleinster Blutgefässe: Sie tun nicht weh, sind nicht ansteckend und müssen nicht behandelt werden, stören aber viele Menschen. In der Villa Zeltweg werden kleine Blutschwämmchen bis 3 mm mit IPL behandelt, nicht in Augennähe; grössere, blutende oder unklare Knötchen gehören in ärztliche Hand.
Rund, scharf begrenzt, meist ein bis fünf Millimeter gross, hellrot bis violett, glatt oder leicht gewölbt. Anders als eine Rötung lässt sich das Knötchen nicht wegdrücken. Es blutet nur, wenn es aufgekratzt oder an der Kleidung aufgerieben wird. Die Zahl nimmt mit dem Alter zu; die genaue Ursache ist bis heute nicht geklärt, Veranlagung spielt die grösste Rolle.
Mit IPL wird das Licht vom Hämoglobin im Knötchen aufgenommen, das Gefässgeflecht verödet, das Knötchen dunkelt nach und fällt in den folgenden Tagen ab. Meist genügen ein bis zwei Sitzungen. Behandelt werden Blutschwämmchen bis 3 mm; grössere Angiome sitzen tiefer, bluten stärker und werden ärztlich behandelt, etwa mit Elektrokoagulation, Laser oder kleiner Exzision.
Bei jedem Knötchen, das schnell wächst, blutet, schmerzt, dunkel bis schwarz oder unregelmässig ist, und wenn plötzlich viele neue Angiome auftreten. Solche Veränderungen werden zuerst dermatologisch beurteilt, weil seltene bösartige Hautveränderungen ähnlich aussehen können.
Kirschangiome sind so verbreitet, dass sie fast als Alterszeichen gelten: Ab dem mittleren Erwachsenenalter tragen die meisten Menschen einige davon, im höheren Alter fast alle. Warum sie entstehen, weiss die Forschung bis heute nicht genau.
Muss ein Blutschwämmchen entfernt werden?
Warum nur bis 3 mm?
Fragen zu Haut und Pigmentierung?
Erst die Hautanalyse, dann der Plan: in der Villa Zeltweg im selben Haus am Zeltweg 74, geführt von Nicola M. Mössner. Fuss und Haut gern am selben Tag.