Bei der Haglund-Ferse ist die Hinterkante des Fersenbeins knöchern etwas ausgeprägter. Der harte Schuhrand reibt dort, der Schleimbeutel zwischen Knochen und Achillessehne entzündet sich, und es entsteht eine druckschmerzhafte, oft gerötete Schwellung am hinteren, oberen Fersenrand.
Am hinteren Fersenbein, dort wo der Schuh anliegt, bildet sich eine feste, druckempfindliche Vorwölbung, häufig gerötet und von einer Hornhautschwiele überzogen. Geschlossene, harte Schuhe verschlimmern den Schmerz, offene lindern ihn.
Die erste Massnahme ist Druck weg: weiche oder hinten offene Schuhe, ein Fersenpolster, das die Reibung nimmt, und das Abtragen der schützenden Hornhaut. Dehnen der Wade entlastet die Achillessehne. Bei hartnäckiger Bursitis oder starker knöcherner Ausprägung ist eine ärztliche, selten operative Abklärung sinnvoll.
Die Haglund-Ferse trägt im Volksmund auch den Namen Pump bump, weil sie früher besonders oft bei Trägerinnen harter Pumps auftrat.
Ist die Haglund-Ferse dasselbe wie ein Fersensporn?
Welche Schuhe sind bei Haglund-Ferse gut?
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