Fusspilz (Tinea pedis) ist eine ansteckende Pilzinfektion der Fusshaut, am häufigsten in den Zehenzwischenräumen. Die Haut juckt, rötet sich, schuppt oder weicht weisslich auf. Unbehandelt greift der Pilz gerne auf die Nägel über und wird dort deutlich hartnäckiger.
- Feuchtwarmes Klima in geschlossenen Schuhen
- Barfusszonen: Bad, Sauna, Garderobe, Hotelteppich
- Schwitzende Füsse, enge Zehenzwischenräume
- Diabetes und Durchblutungsstörungen erhöhen das Risiko
Füsse nach dem Waschen gründlich abtrocknen, gerade zwischen den Zehen. Strümpfe täglich wechseln und heiss waschen, Schuhe abwechseln und auslüften, in Barfusszonen Badeschuhe tragen. Frei verkäufliche Antipilzmittel wirken bei konsequenter Anwendung gut; wichtig ist, die Behandlung nach dem Abklingen noch einige Tage fortzuführen.
Wenn die Stellen nässen, schmerzen oder nicht abheilen, wenn zusätzlich Nägel verfärbt sind und grundsätzlich bei Diabetes: Aufgeweichte, rissige Haut zwischen den Zehen ist eine klassische Eintrittspforte für Bakterien. Wir beurteilen den Befund, versorgen die Haut und beraten zur Rückfallvermeidung.
Pilze lieben genau das Klima, das in Schuhen herrscht: warm, feucht, dunkel. Deshalb beginnt die wirksamste Therapie nicht in der Tube, sondern beim Trocknen der Zehenzwischenräume.
Beschwerden an Fuss, Haut oder Nagel?
Wir schauen präzise hin: diskret, auf Termin, zwischen Kreuzplatz und Kunsthaus. Anfragen beantworten wir in der Regel innerhalb eines Arbeitstages.