Frostbeulen, medizinisch Perniones, sind entzündliche Reaktionen kleiner Hautgefässe auf feuchte Kälte. An den Zehen entstehen juckende oder brennende, rötlich-blaue Schwellungen, meist im Spätherbst und Winter. Sie sind keine Erfrierung, sondern eine überschiessende Antwort der Gefässe auf den Wechsel von kalt zu warm.
An Zehen, seltener an Ferse oder Fussrand, bilden sich einige Stunden nach Kälteeinwirkung geschwollene, rötlich-livide Stellen, die jucken oder brennen, besonders beim Aufwärmen. Meist heilen sie nach ein bis zwei Wochen ab, können in der kalten Jahreszeit aber wiederkehren.
Das Wichtigste ist Vorbeugung: Füsse warm und vor allem trocken halten, weite, wärmende Schuhe und Socken, und langsames Aufwärmen statt direkt an die Heizung. Kratzen und starke Hitze verschlimmern die Sache. Bei offenen Stellen, starken Schmerzen oder immer wiederkehrenden Beulen ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll, um andere Ursachen auszuschliessen.
Nicht die grösste Kälte macht die meisten Frostbeulen, sondern die feuchte Kälte knapp über dem Gefrierpunkt, verbunden mit raschem Aufwärmen.
Sind Frostbeulen dasselbe wie Erfrierungen?
Wie beuge ich Frostbeulen vor?
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