Eine Reibungsblase entsteht, wenn Scherkräfte die Hautschichten gegeneinander verschieben: Der Körper polstert die gereizte Stelle mit Gewebeflüssigkeit. Das schmerzt beim Gehen, ist aber zunächst eine sinnvolle Schutzreaktion.
- Neue oder schlecht sitzende Schuhe, Falten in Strümpfen
- Feuchte Haut, die Reibung verstärkt
- Lange Wanderungen und Sport ohne Eingewöhnung
Kleine, geschlossene Blasen möglichst in Ruhe lassen: Die intakte Haut ist der beste Schutz vor Keimen. Druck wegnehmen, mit Blasenpflaster polstern, Schuhwerk wechseln. Grosse, pralle Blasen nicht auf eigene Faust aufschneiden und die Haut nie abtragen.
Wenn eine Blase stark schmerzt, sich trübt oder entzündet, wenn Blasen immer an derselben Stelle wiederkehren (dann stimmt etwas am Druck) und grundsätzlich bei Diabetes: Hier gehört jede offene Stelle am Fuss früh in fachliche Kontrolle.
Die Flüssigkeit in der Blase ist steril und wirkt wie ein flüssiges Polster: Sie schützt die junge Haut darunter, während sie nachwächst.
Beschwerden an Fuss, Haut oder Nagel?
Wir schauen präzise hin: diskret, auf Termin, zwischen Kreuzplatz und Kunsthaus. Anfragen beantworten wir in der Regel innerhalb eines Arbeitstages.